HIIT

MOBILITY

CORE

BITTE WÄHLE EINE DER DREI CLASSES AUS, UM WEITERZUKOMMEN.

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#CLASSES

Es gibt verschiedene Bezeichnungen für Sportkurse. Vielleicht sind dir die folgenden Begriffe bekannt oder du lernst weitere Ausführungen kennen: Allgemein ist der Begriff Kurs die gängigste Bezeichnung für ein Sportangebot innerhalb einer Gruppe zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem definierten Ort. Vor allem Fitnesskurs wird dir wahrscheinlich geläufig sein – der wird größtenteils in Fitnesstudios verwendet. Auch Yogakurse, Mobility-Kurse, HIIT-Kurse, Bauch-Beine-Po-Kurse, Cardio-Kurse und viele weitere sind im Sport- und Fitnessbereich sehr häufig anzutreffen. Wir bei DAS WORKOUT nennen unsere Kurse Classes.

Classes ist die Pluralform vom englischen class und bedeutet Klasse oder Gruppe. Das Wort Classes ist vor allem im englischsprachigen Raum im Sport- und Fitnessbereich sehr geläufig. Letztlich funktionieren Classes nach dem gleichen Prinzip und haben einen ähnlichen Inhalt. So heißt beispielweise ein HIIT-Kurs bei uns HIIT-Class, ein Mobility-Kurs Mobility-Class und unter einer Core-Class ist ein Core-Kurs zu verstehen. Weitere nicht ganz so bekannte Kursbeschreibungen sind die Trainingsart + Training oder einfach nur Gruppentraining – HIIT-Training oder Core-Training sowie Mobility-Gruppentraining oder HIIT-Gruppentraining.

#KLEINGRUPPENTRAINING

Trainings gibt es in verschiedenen Konstellationen und Größen.

Die meisten im Gym trainierenden Athleten/innen tun dies alleine oder mit Freunden/innen. Stattfindende Kurse im Fitnessstudio sind ein Beispiel für Gruppenworkouts mit variierender Sportler/innen- Anzahl. Von 10 bis 30 Personen ist wahrscheinlich alles mit dabei und du hast nicht immer die Wahl mit wie vielen du gemeinsam dein Workout machst. Ein Kleingruppen-Training findet meistens bis max. 15 Personen statt, sodass das Gruppen-Feeling des gemeinsamen sportelns aufkommt und gleichzeitig genug Raum und Zeit für das Eingehen der Trainer/in auf deine individuellen Bedürfnisse und Bedarfe besteht. Die Motivation und der Push weiterzumachen wird begünstigt, da die Gruppengröße eine gewisse Anonymität und einen Rückzug bietet, gleichzeitig der Team-Spirit besteht und gemeinsam das Workout durchgezogen wird.

Letztlich bietet ein Kleingruppen-Training das ideale Setting für dich um neue Leute kennenzulernen, Wiederkehrende zu treffen oder dein Ding alleine durch zu ziehen. Alles mit ständigem Angebot von Trainer/innen-Betreuung, gemeinsamen Schwitzen und einem Workout so wie du es magst.

#FUNCTIONALTRAINING

Functional Training ist der Hype in der Sport- und Fitnessszene und stößt auf sehr viel Zufriedenheit und Relevanz. Bei dieser Trainingsform handelt es sich um eine alltagsrelevante und sportartenübergreifende Bewegungsform, bei der komplexe Übungen die Bewegungs- und Erfolgsqualität verbessern und präventiv das Verletzungsrisiko reduzieren.

Das Besondere beim Funktional Training ist, dass während der Bewegungen, mehrere Muskeln gleichzeitig beansprucht werden und zusammenspielen müssen. Die Verbesserung der Core-Stabilität und die allgemeine körperliche Koordination als Basic für verletzungsfreies Kraft- und Cardio-Training sind Key Elemente des funktionellen Trainings

Training und Übungen mit dem eigenen Körpergewicht und Kleingeräten sind charakteristisch und essentiell beim Functional Training, sodass die inter- und intramuskuläre Koordination trainiert wird. So lässt sich zusammenfassend sagen, dass Functional Training:

 

  • immer mehrere Muskelgruppen gleichzeitig beansprucht
  • immer ein Core-Training beinhaltet
  • mit mehrdimensionalen Bewegungen und verschiedenen Bewegungsrichtungen arbeitet, um alle Körperachsen und -ebenen anzusprechen
  • alle 5 sportmotorischen Grundfähigkeiten wie Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination inkludiert
  • die individuellen Umstände des Atlethen bzw. der Athletin berücksichtigt
  • mit freien Gewichten, instabilen Elementen, Kleingeräten und dem eigenen Körpergewicht trainiert
#HIIT

High Intensity Interval Training (HIIT) ist eine Trainingsmethode, die hochintensive Intervalle mit langsamen Regenerationsphasen kombiniert. Dieses Zusammenspiel von Belastungs- und Erholungsphasen sorgt für einen messbaren Körperfettabbau und wirkt sich positiv auf den Muskelaufbau aus, wenn man. Ein HIIT-Workout ist ein kurzes und leistungsforderndes Trainingssystem, das als Trainingsart mit der fokussierten Intensität sehr gute Ergebnisse erzielen kann. Kraftsportler/innen und Bodybuilder/innen legen zur Körperfettverbrennung meistens ein stationäres Cardio-Training ein. Bei dieser Trainingsmethode werden Übungen und Laufbewegungen gemacht, die den Körper bis auf 60 bis 70 % der maximalen Herzfrequenzrate (MHR) fordern. Das HIIT besteht aus intensiveren und hochfrequentierten Intervallen, die eine MHR von bis zu 90 Prozent erzielen können, sodass der Körper an seine Leistungsgrenze kommt. Zur Regeneration des Körpers werden langsame, aber aktive Erholungsintervalle in das Trainingssystem integriert.

HIIT-Intervalle können auch in das Krafttraining eingebunden werden – Übungen wie Kniebeugen, Liegestütze, oder Übungen mit einem Kettlebells-Zusatz bieten hochintensive Intervalle mit passender Regenerationsphasen.

Einige wissenschaftliche Studien zeigten, den positiven Einfluss von HIIT auf die Fettverbrennung und den Muskelaufbau.Die im Jahr 2007 veröffentlichte Studie des „Journal of Applied Physiology“ berichtete, dass mehrere Frauen, die sieben HIIT-Trainingeinheiten über einen Zeitraum von zwei Wochen ausübten, über 30 Prozent mehr neue Muskelenzyme bildeten. Eine weitere Studie aus Australien belegte, dass eine Testgruppe von Frauen, die ein zwanzigminütiges HIIT-Trainingsprogramm absolvierten, insgesamt sechsmal mehr Körperfett verloren als eine Cardio-Gruppe, die gleichzeitig ein 40-minütiges Lauftraining mit konstanter Intensität absolvierten.

#MOBILITY

Das Mobility- Training bzw. in zu deutsch Mobilitätstraining hat das Ziel die Beweglichkeit einer/s Sportler/in zu verbessern und hat in der Vergangenheit mehr Relevanz gewonnen. Häufig wird Mobility-Training mit Streching oder Dehnungen gleichgesetzt, was nicht der Fall ist, da es bei einer Dehnung um die Beeinflussung des myofaszialen Gewebes geht. Das Mobility-Training verfolgt durch geplante Bewegungen das Ziel, die Muskeln zu aktivieren und so Bewegungsabläufe qualitativ zu optimieren.
Wichtig zu beachten ist, dass es um unterschiedliche Gelenkstellungen geht, wie beispielsweise eine Kniebeuge (Squat). Für einen „Deep Squat“ werden u.a. mobile Sprunggelenke aktiviert, sodass diese Übung ermöglicht wird. Vor allem für eine korrekte Ausführung sowie einem maximalen Bewegungsablauf (Range of Motion), ist ein gewisses Maß an Flexibilität und Strapazierfähigkeit der Gelenke notwendig. Ratsam ist es vor allem vor Übungen wie der Kniebeuge, Mobilitäts-Übungen durchzuführen, um die Gelenke zu lockern bzw. zu befreien und den maximalen Erfolg der Übung zu garantieren. In der Rehabilitation hat das Mobility-Training eine noch größere Bedeutung, da Frakturen am Sprunggelenk oder Bänderrisse die Strukturen „blockieren“. Eine frühzeitige Mobilitätsroutine kann dabei helfen die volle Beweglichkeit wiederherzustellen. Wichtig zu beachten ist, dass Trainer/innen die Relevanz einer Hypermobilität der betroffenen Strukturen kennen und darauf geachtet wird nicht zusätzlich in Instabilität zu trainieren.

#CORE

Core-Training ist ein großer Trend in der Sport- und Fitnessbranche und fokussiert sich in erster Linie auf den Core. Core (englisch) bedeutet der Kern und der Kern im Sport- und Fitnessbereich ist der Bauch, der bei Übungen und dem allgemeinen Bewegungsapparat Stabilität bieten.  Im Core-Training wird vor allem die Bauchmuskulatur sehr effektiv angeregt, wobei der gesamte Körper durch angepasste Übungen trainiert wird. Core-Training kräftigt also den Kern des Körpers – die vielen, tief im Rumpf liegenden, kleinen Muskeln, die für die Stabilität des Körpers verantwortlich sind. Der besondere Fokus liegt jedoch auf der Rücken-, Bauch- und Beckenbodenmuskulatur, da sie durch ein Core-Training nachhaltig trainiert wird und dem Körper somit eine vitale und aufrechte Haltung verleiht. Im Core-Training werden nicht nur einzelne Körperpartien, sondern ganze Bewegungen trainiert, sodass sich die Koordination verbessert. Durch die Kontraktion zahlreicher Muskeln wird der Kalorienverbrauch angekurbelt, wodurch innerhalb kürzester Zeit möglichst viel Energie verbraucht wird. Die Übungen haben verschiedene Anforderungen, wie beispielsweise das Gleichgewicht oder die Beweglichkeit. Fakt ist, dass durch die ständige Bewegung die Herzfrequenz auf einem hohen Niveau bleibt und das Herz-Kreislauf-System trainiert und der Stoffwechsel angekurbelt wird. Charakteristisch ist, dass manche Übungen fast sehr langsam und andere sehr schnell ausgeführt werden, sodass der Mix aus statischem, dynamischem und sensomotorischem Training das Core-Training zu einem ganzheitlichen Fitnessprogramm macht.